Wohltaten auf Kosten anderer
01.11.2026 | Prof. Dr. Eberhard Hamer
Vor 100 Jahren waren die Staatsziele Recht, Ordnung und Sicherheit. Permanente sozialistische Regierungen haben dann aus ihrem Verständnis sozialer Gerechtigkeit (Gleichheit der Lebensbedingungen) unseren Staat zum Sozialstaat umgebaut und die größte Umverteilung geschaffen, die wir je auf deutschem Boden hatten.
Die Staatsquote liegt inzwischen bei über 53 % unseres BIP, die Selbstbehaltsquote unserer Bevölkerung ist also geringer als die Abgaben an den Staat.
"Sozial" ist der nicht mehr bestreitbare Fetisch sozialistischer Politik, und zur Ausbreitung "sozialer Gerechtigkeit" ist nicht nur die Sozialindustrie zum größten Wirtschaftszweig, sondern auch im Sinne eines neuen Sozialfeudalismus zur Pfründe von mehr als 3,7 Millionen Sozialbetreuern geworden, welche immer mehr Bevölkerungsgruppen entdeckten, welche man noch betreuen, finanzieren, verwalten und sich damit selbst eine feudale, öffentlich geschützte Lebensstellung schaffen konnte (je 17 Betreute = 1 Betreuer). Der Sozialfeudalismus ist die neue Form nach Adels- und Kapitalfeudalismus.
Zwei Drittel unserer Bevölkerung leben inzwischen ganz oder teilweise von öffentlichen Transferleistungen, also von Abgaben des Leistungsträgerdrittels.
Unsere Sozialindustrie hat gemeinsam mit dem Großkapital unter dem Vorwand des "Fachkräftebedarfs" und mit der Lockung von Vollkaskoversorgung mehr als 6,5 Millionen in der Welt Gescheiterte als neues Betreuungspotenzial in unser Land gelockt, die zu 70% nie arbeiten (6,5 Millionen sind Analphabeten), aber die den Kirchen, Verwaltungen und Betreuungsorganisationen mehr als 3 Millionen zusätzlich gut bezahlte Sozialfunktionärsstellen ermöglichten.
Die öffentliche Verwaltung ist in unserer derzeitigen Rezession der einzige wachsende Wirtschaftsbereich. Im Boom wird das Funktionärswachstum mit zusätzlichen Wachstumsaufgaben, in der Rezession mit zusätzlichem Sozialbedarf begründet, ist Bedarf nach mehr Staat, nach mehr Gesetzen, nach mehr Staatsbürokratie und nach mehr Staatsleistungen – immer auf Kosten der immer mehr ausgeplünderten Leistungsträger (ein Drittel) unseres produktiven Mittelstandes.
"Sozial" ist der nicht mehr bestreitbare Fetisch sozialistischer Politik, und zur Ausbreitung "sozialer Gerechtigkeit" ist nicht nur die Sozialindustrie zum größten Wirtschaftszweig, sondern auch im Sinne eines neuen Sozialfeudalismus zur Pfründe von mehr als 3,7 Millionen Sozialbetreuern geworden, welche immer mehr Bevölkerungsgruppen entdeckten, welche man noch betreuen, finanzieren, verwalten und sich damit selbst eine feudale, öffentlich geschützte Lebensstellung schaffen konnte (je 17 Betreute = 1 Betreuer). Der Sozialfeudalismus ist die neue Form nach Adels- und Kapitalfeudalismus.
Zwei Drittel unserer Bevölkerung leben inzwischen ganz oder teilweise von öffentlichen Transferleistungen, also von Abgaben des Leistungsträgerdrittels.
Unsere Sozialindustrie hat gemeinsam mit dem Großkapital unter dem Vorwand des "Fachkräftebedarfs" und mit der Lockung von Vollkaskoversorgung mehr als 6,5 Millionen in der Welt Gescheiterte als neues Betreuungspotenzial in unser Land gelockt, die zu 70% nie arbeiten (6,5 Millionen sind Analphabeten), aber die den Kirchen, Verwaltungen und Betreuungsorganisationen mehr als 3 Millionen zusätzlich gut bezahlte Sozialfunktionärsstellen ermöglichten.
Die öffentliche Verwaltung ist in unserer derzeitigen Rezession der einzige wachsende Wirtschaftsbereich. Im Boom wird das Funktionärswachstum mit zusätzlichen Wachstumsaufgaben, in der Rezession mit zusätzlichem Sozialbedarf begründet, ist Bedarf nach mehr Staat, nach mehr Gesetzen, nach mehr Staatsbürokratie und nach mehr Staatsleistungen – immer auf Kosten der immer mehr ausgeplünderten Leistungsträger (ein Drittel) unseres produktiven Mittelstandes.
Immer mehr Staat, Staatsbürokratie und Irrwege staatlicher Aufgaben kosten immer mehr Geld, mehr als sogar über eine Bio. Staatseinnahmen finanzieren können. Aber auch dafür sind den Politikern Auswege eingefallen:
Merz hat die größte Verschuldung Deutschlands zu verantworten. Insgesamt haben wir mehr als 3 Billionen Euro Schulden, die wir nie zurückzahlen, nicht einmal mit Zinsen bedienen können, die also in den Abgrund führen.
Dargestellt wurden diese Schulden aber als "Vermögensfonds", weil man ja daraus bezahlen kann wie aus Vermögen. Die Bevölkerung nimmt dies gläubig hin.
Ein zunehmend beliebter politischer Trick sind aber Wohltaten, mit welchen sich die Politiker beliebt machen wollen, welche aber andere Bevölkerungsteile – meist der werteschaffende Mittelstand – bezahlen müssen:
Dargestellt wurden diese Schulden aber als "Vermögensfonds", weil man ja daraus bezahlen kann wie aus Vermögen. Die Bevölkerung nimmt dies gläubig hin.
Ein zunehmend beliebter politischer Trick sind aber Wohltaten, mit welchen sich die Politiker beliebt machen wollen, welche aber andere Bevölkerungsteile – meist der werteschaffende Mittelstand – bezahlen müssen:
- Die ökonomisch ungebildete Sozialministerin hat die Mindestlöhne erhöhen lassen. Früher war dies Aufgabe der Sozialpartner. Inzwischen macht der Staat dies und will damit Dankbarkeit sammeln.
Gerade in den unteren Einkommensgruppen hat dies aber dazu geführt, dass massenhaft Geringverdiener das von der gleichen Regierung angebotene Angebot angenommen haben, mit Grundsicherung ohne Arbeit netto sogar mehr verdienen zu können als mit Arbeit zum Mindestlohn. So hat die Mindestlohnerhöhung das Arbeitskräftepotenzial vermindert statt erhöht, ist also den Unternehmern doppelter Schaden zugefügt worden: erhöhte Mindestlohnkosten und nicht nur Fachkräftemangel, sondern zusätzlich auch Geringverdienermangel.
Nun sollen als "Sozialreform" sogar die Geringverdiener mit vollen Steuern und Sozialabgaben verfolgt werden. Bisher konnten die Teilzeitbeschäftigten Nettolohnbeziehen und der Arbeitgeber verminderte Steuern und Sozialabgaben für sie zahlen. Dies soll nun enden, und damit werden die Teilzeitbeschäftigungen netto unattraktiv, werden wir eine Massenwanderung von Millionen Netto-Beschäftigten in das Vollkasko-Sozialsystem sehen, werden aber auch die Branchen, welche auf Teilzeitkräfte angewiesen sind (Handwerk, Gastronomie, Logistik u.a.) die Teilzeitkräfte nicht mehr bekommen und entweder vor Beschäftigungs- oder Rentabilitätsproblemen stehen. - Kanzler Merz will vermeiden, dass seine gescheiterte Konjunkturpolitik durch Schrumpfungszahlen unseres Sozialprodukts ausgewiesen wird. Er hat deshalb ein "Konjunkturprogramm" entwickelt, Schulden aufzunehmen und damit in größtem Stil (wie Hitler) die Rüstungsindustrie zu füttern, damit deren Wachstum das Schrumpfen der übrigen Wirtschaft abfedert (Panzer und Drohnen statt Autos und Maschinen). So wird Wertschöpfungswirtschaft ersetzt durch eine Wirtschaft, in welcher die Arbeitnehmer überwiegend unproduktiv "beschäftigt" sind und der produktive Sektor wachsend unproduktiv missbraucht wird. Die Kosten trägt der schrumpfende Rest produktiver Wirtschaft. Und die Bevölkerung wundert sich über den Absturz ihres Wohlstandes.
- Trump hat („America first“) das Entwicklungshilfeministerium mit allen Unterorganisationen in der ganzen Welt als nicht im amerikanischen Interesse liegend abgeschafft.
Deutschland hat immer noch ein Entwicklungshilfeministerium, welches mehr als 30 Milliarden Euro jährlich für zumeist unkontrollierte, sinnlose, ideologisch, gender-, queer- oder öko-bestimmte, jedenfalls nicht in unserem Interesse liegende Projekte in der ganzen Welt verteilt.
Bei jeder Auslandsreise unserer Politiker wird Geld versprochen, um Wohlwollen damit zu gewinnen. Und die regierungsnahen NGOs wollen ebenfalls ihre Ideologien in die Welt missionieren; - all das ist nicht im Interesse unserer Wähler, unserer Bürger, unseres Landes, sondern nur einzelner Politiker oder ihrer Parteien. Die Kosten trägt letztlich der deutsche Mittelstand zu netto 80%.¹ - Neueste Wohltat unserer Sozialministerin auf Kosten Dritter: Um das klassische Familienideal mit einem Verdiener und der kindererziehenden Frau zu zerstören, sollen Krankheitskosten der Ehefrau nicht mehr von den Kassen des Ehepartners übernommen werden. Man will die Frau in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zwingen, um möglichst alle Kinder in den Kitas queer erziehen zu können.
Die Vorteile der bisherigen Mitversicherung werden aber nur deutschen Leistungsträgern entzogen, nicht den hunderttausenden Angehörigen deutscher Arbeitnehmer im Ausland (z. B. Türkei). Dort kann die ganze Großfamilie weiterhin auf deutsche Kosten ihre Gesundheitsleistungen beziehen, die einheimischen Frauen gerade verweigert werden.
Demokratie sollte eigentlich ein Selbstverantwortungssystem sein, in welchem der Bürger seinen Willen auch gegenüber der Regierung durchsetzt.
Bei uns ist das umgekehrt, befriedigt jede Regierung ihre Klientel mit Staatsgeld und ihre Ideologie mit Umverteilungsleistungen, ohne dass selbstverantwortliche Bürger aufstehen.
Aber protestieren darf man ja nicht mehr in Deutschland. Dagegen gibt es einen ideologischen Verfassungsschutz und eine Brandmauer.
Wie viel Demokratie haben wir eigentlich wirklich noch?
© Prof. Dr. Eberhard Hamer
Mittelstandsinstitut Niedersachsen e.V.
¹ Vgl. Hamer, E. "Wer finanziert den Staat?", Hannover/Minden, 2. Aufl. 1982, S. 112 ff. und 137 ff.